foto1
Running text caption 1
foto1
Running text caption 2
foto1
Running text caption 3
foto1
Running text caption 4
foto1
Running text caption 5
Running free since 2010

27.12.16  Ausblick auf die Saison 2017

Die Tage und Wochen nach dem Saisonende Anfang Dezember nutzte ich, um bereits die Läufe für das kommende Jahr zusammenzustellen. Dabei ist erneut eine vielseitige und anspruchsvolle Saisonplanung entstanden, die nebst bekannten Fixpunkten und Klassikern auch einige neue Herausforderungen und läuferische Leckerbissen bereithält.

Den Auftakt bildet wie schon in der letzten Saison der Leimentaler Langstreckenlauf, ein Rennen über 15 km, dessen Strecke ziemlich kupiert und nahrhaft ist. Der ideale Formtest nach der Winterpause also. Kommt hinzu, dass der Lauf landschaftlich sehr schön gelegen ist und durch seine gute Organisation überzeugt.

Ende Februar beginnt dann die achtwöchige Vorbereitung auf den Hamburg Marathon, der am 23. April stattfindet. Da ich für den im Trainingsplan vorgesehenen Halbmarathon nach vier Wochen kein valables Rennen gefunden habe, nahm ich stattdessen die Schweizer Meisterschaften über 10 km Strasse ins Programm auf. Nach der überraschenden neuen Bestzeit am Allschwiler Klausenlauf will ich herausfinden, ob da unter Idealbedingungen noch ein paar Sekunden mehr drinliegen.

Ende April folgt wie schon erwähnt das erste grosse Saison-Highlight. Den Hamburg Marathon habe ich schon kurz nach meiner Teilnahme in Köln im Oktober als nächsten Marathon vorgenommen. Einerseits kenne ich Hamburg noch nicht wirklich, da ich erst einmal für ein Wochenende dort war. Andererseits überzeugt der Lauf aber auch durch seine attraktive Streckenführung. Auch das Datum Ende April passt perfekt in die Saisonplanung.

Den Schwung aus der Marathon-Vorbereitung möchte ich dann am 21. Mai mitnehmen und in Lugano auf die Halbmarathon-Distanz übertragen. Die StraLugano findet 2017 zum zweiten Mal im Frühjahr statt. Die Strecke wurde von ursprünglich 30 km auf Halbmarathon gekürzt. Dieses neue Konzept ist 2016 offenbar sehr gut aufgegangen, so dass ich gespannt bin, was mich bei meiner ersten Laufteilnahme im Tessin erwartet. Als bekennender Bianconero wird das ohnehin eine Art Heimspiel.

Mit dem Gempen-Berglauf am 31. Mai steht erneut ein Klassiker auf dem Programm. Der Lauf hat sich in den letzten Jahren als Vorbereitung auf den 10 Meilen Laufen bewährt und ist an einem Mittwochabend angesetzt auch der perfekte Feierabendlauf.

Ja, und dann kommt das alljährliche Rennen aller Rennen: Der 10 Meilen Laufen ist und bleibt meine ganz grosse Herzensangelegenheit. Als neuer OK-Präsident wird das auch weit mehr als nur eine Laufteilnahme beinhalten. Der 24. Juni 2017 dürfte einer der schönsten, längsten und anstrengendsten Tage im neuen Jahr werden. Ich freue mich schon riesig drauf!

Mit dem 10 Meilen schliesse ich traditionell meine Frühlingssaison ab. Am 8. Juli ist quasi als One-Off-Lauf die Teilnahme an der Trophée des Rochers de Tablettes im neuenburgischen Rochefort geplant. Danach geht es ab nach Finnland in die lang ersehnten Sommerferien.

Ende Juli folgt die Vorbereitung auf den Herbstmarathon. Und der führt mich nach zwei Jahren wieder nach Warschau zurück! War es im April 2015 der ORLEN Warsaw Marathon, so wird es am 24. September 2017 der 39. PZU Półmaraton Warszawski sein. Darauf freue ich mich schon riesig, denn an Warschau habe ich wunderschöne Erinnerungen und ich kann es kaum erwarten, erneut in dieser tollen Stadt laufen zu dürfen.

Da sich auch für diese Vorbereitung kein passender Halbzeit-Halbmarathon finden liess, werde ich sehr wahrscheinlich den 10. Türlerseelauf in Affoltern am Albis für einen Formtest nutzen. Dieser findet am 26. August statt und führt immerhin über rund 14 km.

Nach Warschau steht einmal mehr eine vollgepackte und bestens besetzte Herbstsaison an. Den Auftakt bildet der Murtenlauf am 1. Oktober. Es ist für mich zur Tradition geworden, jeweils in den ungeraden Jahren an diesem einzigartigen und geschichtsträchtigen Lauf teilzunehmen. 2011 war es mein erster Lauf über 17 km und rein deshalb schon ein grosser Erfolg, da ich noch nie zuvor soweit gelaufen war. 2013 lief es schon wesentlich runder und schneller. Vor zwei Jahren konnte ich die Zeit auf 1:12.07 verbessern. Mal schauen, was nächstes Jahr möglich sein wird.

Mitte Oktober folgt der Brienzerseelauf, den ich noch gar nicht kenne. Seinen Weg in meine Saisonplanung hat er nur deshalb gefunden, weil wir dann als Familie alle gemeinsam Ferien haben und einen Lauf suchten, an dem sowohl die Kinder als auch ich teilnehmen können. Warum nicht, schliesslich ist so eine Seeumrundung immer wieder eine feine Sache.

Ab Ende Oktober stehen zum Saisonabschluss noch die bekannten und geschätzten Klassiker an: Muttenz, Basel, Allschwil. Der Muttenzer Herbstlauf gehört zu meinen persönlichen Favoriten und stellt für mich so eine Art Herbst-Pendant zum 10 Meilen Laufen dar. Eine wunderschöne, sehr abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke mit dem tollen Zieleinlauf im Stadion. Organisatorisch einer der besten Läufe weit und breit und schon rein deshalb ein Fixpunkt in der Saisonplanung. Ende November komme ich nicht darum herum, mich ins alljährliche Gedränge am Basler Stadtlauf zu stürzen. Seit meinen 20.03 aus diesem Jahr steht die Ansage für 2017 bereits fest – da wird gekeult, was die Beine hergeben und meine Lunge kann ich anschliessend vom Marktplatz abkratzen … Am 3. Dezember schliesslich ist der Saisonabschluss am Allschwiler Klausenlauf vorgesehen. Dieser Lauf konnte heuer durch sein neues Konzept vollends überzeugen und bescherte mir zum Abschluss eine neue 10-km-PB. Beste Voraussetzungen also, um auch im nächsten Jahr den Schlusspunkt in Allschwil zu setzen.

Nun gilt es, das neue Jahr zielstrebig und beherzt in Angriff zu nehmen, die Form wieder aufzubauen, die ungeliebten Kraft- und Stabiübungen wieder etwas konsequenter und regelmässiger durchzuziehen, um dann im Februar für den Saisonauftakt bereit zu sein. Das wird ein zwölfmonatiges Lauffest voller Emotionen, laktatschwerer Beine und durchgeschwitzter Laufshirts – ein schönes Laufjahr wird das, oh ja!